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JENS PÖNISCH

1968

fotografiert seit 2002

Autodidakt

Ostkind

Kaffeetrinker

Rockmusik


Mitte/Ende der 80er bekam ich immer mehr Lust zu fotografieren. Als Jugendlicher war das Geld natürlich knapp und gute DDR Kameratechnik für mich nicht bezahlbar. Es war irgendeine Kompaktfilmkamera, bestückt mit ORWO Schwarzweißfilm, denn Farbfilm war auch Mangelware. Ab und zu durfte ich auch mal die Exa 1a meines Vaters benutzen. Nach der Wende musste dann was anderes her, so eine kompakte Yashica und Farbfilm war endlich zuhaben. Mitte der 90er erlosch das Interesse an der Fotografie, andere Dinge rückten in den Mittelpunkt. Ich fotografierte zwar weiterhin im Urlaub, aber das war es auch. Erst 2002 fing das Feuer wieder an zulodern. Ein Arbeitskollege hatte sich eine Canon EOS 3000N zugelegt. Wow, Spiegelreflex, die musste ich auch haben. Am Bajonett steckte ein 28-90mm. Jetzt ging es richtig los mit Bildgestaltung und Motivsuche. Die Fotografie hatte mich. In den nächsten Jahren wurde viel ausprobiert und viel gekauft. Vom Weitwinkel bis zum Teleobjektiv war alles am Start. Bei meinen Motiven lag der Fokus klar auf Landschaften. Das ist auch heute noch so. Die Natur zaubert wunderschöne Motive mit ganz unterschiedlichen Stimmungen. Irgendwann war meine Fotoausrüstung im Vollformat von Canon angekommen. Im Rucksack schleppte ich L-Objektive mit mir herum. Trotz der sehr guten Technik, inspirierte mich meine Fotoausrüstung nicht mehr. Ich war nicht gern mit ihr unterwegs. Vorallen auf Reisen und bei Städtetrips sollte etwas leichteres her. Nach kurzer Recherche stand fest, die Fujifilm X100V wird es. Was diese Kamera dann mit mir machte, hatte ich immer nur gelesen oder gehört. Sie erweiterte meine Sicht auf Motive und Situationen und gab meiner Fotografie neuen Schwung. Es kam, was kommen musste. Ich verkaufte meine Canon Vollformatausrüstung und wechselte komplett zu Fujifilm. Für meine Reise- und Landschaftsfotografie legte ich mir eine XT3 + 10-24mm + 18-135mm zu. Eine X-E3 + 35mm ergänzt die X100V. Auf der einen Seite steht das Gewicht, welches deutlich geringer ist, aber natürlich auch die Haptik der Fujifilm Kameras. Es macht einfach Spaß diese Kameras in die Hand zu nehmen und mit ihnen wird man auch nicht so als Fotograf wahrgenommen. Dieses ermöglicht mir ganz neue Einsatzgebiete. So begeistert mich die Streetfotografie immer mehr. Mittlerweile hat es auch Canon wieder in meine Fototasche geschafft, zwei manuell fokusierbare FD Objektive. Ein 28mm/2.8 und 50mm/1.4 bilden an der X-E3 eine klasse Kombi. Somit hat sich mein Hobby neu aufgestellt und meine Leidenschaft für Fotografie geht neue und andere Wege. Erinnerungen, Motive und Situationen wollen festgehalten werden.

 

In diesem Sinne.......Gut Licht